Was das Budoherz begehrt

In der Beutwanghalle in Neckarhausen fand am vergangenen Samstag und Sonntag unser zweites großes, zweitägiges comboSeminar mit Einheiten aus den Disziplinen ATK, Karate, Ajukate und Jiu-Jitsu statt. Neben dem Bundestrainer und Fachwart für Jiu-Jitsu Jörg Gerdes (5. Dan Jiu-Jitsu, 2. Dan ATK, 2. Dan Karate) gaben Andreas Fiegert (4. Dan Jiu-Jitsu, 2. Dan ATK, 2. Dan Karate), Andreas Tiefengraber (4. Dan ATK, 2. Dan Jiu-Jitsu), Andreas Schopper (4. Dan ATK, 1. Dan Jiu-Jitsu, 1. Dan Karate), Karlheinz Heppe (4. Dan ATK), Thomas Beyer (4. Dan Ajukate), Sebastian Kubis (1. Dan Jiu-Jitsu,1. Dan ATK) und Amelie Klinger (1. Dan Karate) in verschiedenen Einheiten ihr Wissen und zahlreiche Techniken an die zahlreichen Teilnehmer weiter. Diese kamen (in wilder Reihenfolge) aus den BAE-Dojos in Planegg, Geretsried, Emden, Bochum, Delmenhorst, Tübingen,Wolfschlugen und Neckarhausen.

Eine schöne Besonderheit eines solchen comboSeminars ist, dass jeder Budoka Einblicke in andere Budosportarten erhält. Und so sah man etwa zahlreiche Karateka auch in diversen ATK- oder Jiu-Jitsu-Einheiten. Schließlich wurde bei Budoka, die an beiden Tagen teilnahmen, das Seminar als germanySeminar in jeder Disziplin gewertet. Nach sehr lehrreichen 6,5 Stunden Unterricht am Samstag wurden einige wenige Teilnehmer, die sich für die eintägige Variante entschieden hatten, verabschiedet. Alle anderen Teilnehmer freuten sich auf die 4,5stündige Fortsetzung am Sonntag. Parallel dazu fand das Jiu-Jitsu Kids Seminar statt. Auch hier unterrichteten hochkarätige Meister die ebenfalls zahlreich erschienenen Kids. Zum Teil waren auch hier gleichzeitig drei Meister auf der Matte, unterstützt von Assistenten.

Die Münchner Dojos unter Federführung von Andreas Schopper hatten beispielhaft wieder einen eigenen großen Bus gechartert! Leider waren die Kosten aufgrund geringer Auslastung des Busses ziemlich hoch, so dass bezweifelt werden darf, ob das Banzai-Dojo sich nochmals für einen wirtschaftlichen und günstigen Bustransport einsetzt, solange das Kostenrisiko bei ihm bleibt. Aber vielleicht spricht sich ja herum, dass sich die Fahrt und das Organisieren unbedingt lohnen – am Ende war jedenfalls jeder Teilnehmer froh, bei diesem außerordentlichen Budoevent in Neckarhausen dabei gewesen zu sein. Bundestrainer Jörg Gerdes verabschiedete und bedankte sich bei den Lehrgangsleitern mit einer „geheimen“ Emder Spezialität. Wir freuen uns auf die bereits vereinbarte Wiederholung im kommenden Jahr!

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