ImageDas offizielle Ajukate-Emblem der BAE ist ein Erkennungszeichen der Ajukate-Kämpfer, doch es steht auch für den symbiotischen Gedanken hinter dem System. Der vertikale Schriftzug im Zentrum setzt sich aus vier Komponenten zusammen, die verschiedenen Kampfstilbezeichnungen entnommen sind.

Das erste Zeichen ist ein Teil des japanischen Ideogramms „Ai“, das soviel wie „Harmonie“ bedeutet und den ersten Teil des Wortes „Aikido“ bildet. Das zweite Symbol stammt ebenfalls aus der japanischen Kanji-Schrift und wird „Ju“ oder „Jiu“ gelesen. Es kommt in den Stilbezeichnungen „Ju-Do“ und „Jiu-Jitsu“ vor und wird mit „mild“ oder „sanft“ übersetzt. Diese beiden ersten Zeichen des Schriftzuges stehen stellvertretend für die „weichen“ Elemente im Ajukate, die vorwiegend aus den drei genannten Disziplinen stammen. Die nachfolgenden zwei Symbole könnte man als Repräsentanten der „harten“ Methoden zusammenfassen. Dazu gehört zunächst der obere Teil eines weiteren Kanji-Zeichens, das „leer“ bedeutet und „Kara“ gelesen wird. Das Ideogramm wird im Wort „Karate“ verwendet und dessen oberes Segment bildet hier das „Ka“ in „Ajukate“. Als letztes Symbol schließlich findet sich zuunterst das Krallen-Emblem der ATK-Selbstverteidigung, das die modernste Komponente des Allkampf-Systems darstellt und die Silbe „Te“ in den Namen bringt.

Der so zusammengesetzte Schriftzug ist von einem stilisierten Tor umrahmt, das den Vereinigungsgedanken weiterführt. Do steht das klassisch asiatische Dach – ein allgegenwärtiges Symbol für die fernöstliche Kultur – auf mediterranen kannelierten Säulen und einem griechischen Dreistufenpodest. So wird die Kombination von Technik im Inneren mit einer kulturellen Solidarität nach außen hin verbunden und unterstreicht damit zusätzlich zur Wichtigkeit des Gesamtgefüges auch den Wert jeder einzelnen Komponente und den Respekt vor dessen Erhaltung.

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