Wann ist ATK wirklich ATK?

 

Zum ATK regio der Landesgruppe West am 25.4. in Wuppertal hatte der Fachwart Martin Sülz (4. Dan) geladen, und aus den Schulen in Wattenscheid, Vlotho und Bünde waren sie gekommen. Pures ATK in all seiner Vielfalt stand auf dem Programm, und jeder Meister sollte dazu beitragen. Den Anfang machte Kai Jacobi (3. Dan) aus Wuppertal. Er befasste sich mit den Alternativen im Nervendruck, beispielsweise dem Wechsel zwischen Kehlkopf- und Kiefernerven. Dieses Prinzip übertrug er dann in Techniken in der Bodenlage, einem äußerst wichtigem Element der Selbstverteidigung. Alexander Laub (1. Dan) hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Stocktechniken zu demonstrieren. Ob Wurf, Hebel oder Würger, die Kontrolle des Gegners und die Anwendung von Nervendruck stand auch hier im Vordergrund.

Wann ist eine ATK Technik ATK und nicht etwa Jiu Jitsu? Wie wende ich meine Grundtechniken flexibel an, und wie kann ich sie variieren? Das war das zentrale Thema dieses Lehrgangs und so gab es eine Menge zu üben. Joachim Klein (1. Dan), mit über fünfzig der älteste auf der Matte, zeigte beispielsweise wie man sich gleich gegen mehrere Angreifer durchsetzt. Kraft sparen, konsequent und direkt verteidigen, und immer den

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