Neues ATK-Logo betont Fußtechniken

[Hinweis: Dieser Artikel war nur an seinem Veröffentlichungsdatum „wahr“. Vielen Dank für den gemeinsamen Spaß! :-)]

Als Reaktion auf jahrelange Kritik vor allem aus den Reihen von Karate- und Kickbox-Sportlern hat sich die BAE-Leitung in Zusammenarbeit mit den ATK-Funktionären entschieden, den technischen Schwerpunkt in der ATK-SV auf Fußtechniken zu verlagern. Ein neues Erkennungszeichen der Anti-Terrorkämpfer trägt diesem Kurswechsel Rechnung.

„Wir haben uns mehr als 50 Jahre lang den Vorwürfen von fußtrittorientierten Disziplinen ausgesetzt gesehen und immer standgehalten“, erklärt BAE-Leiter Claude Weiland betroffen. Doch der Druck wurde zu groß, und vor einigen Monaten setzte die BAE-Führung eine unabhängige Kommission ein, um den Einsatz von Fußtechniken in der realistischen Selbstverteidigung wissenschaftlich zu untersuchen. „Die Ergebnisse waren so verblüffend, dass wir uns der Wahrheit nicht länger verschließen konnten“, so Weiland. Und tatsächlich zeigt die durchgeführte Studie deutlich, dass im Ernstfall die Füße in vielerlei Hinsicht den Händen überlegen sind. Die wichtigsten Aussagen im Überblick:

  1. Beine sind bei den meisten Menschen länger als Arme, damit hat ein Fuß immer eine größere Reichweite
  2. Angreifer erwarten eher Gegenwehr mit den Armen als mit den Beinen und sind mit Fußtechniken leichter zu überraschen
  3. Zehen sind unterschiedlich groß, damit hat man für Nervendruckangriffe verschieden dimensionierte „Waffen“ zur Verfügung und kann noch besser dosieren

Gerade der letzte Punkt erscheint den ATK-Funktionären besonders überzeugend: Wie bei einem Schraubenzieherset kann der ATK-Kämpfer je nach Ziel den passenden Zeh auswählen und damit blitzschnell und gezielt zuschlagen. Aber auch der Überraschungseffekt ist nicht zu unterschätzen, erklärt Claude Weiland anschaulich: „Stellen Sie sich vor, Ihnen werden die Hände auf dem Rücken festgehalten. In so einem Fall erwartet doch kein Angreifer, dass Sie ihm mit dem mittleren Zeh an den Ohrennerv gehen – aber genau das macht ein ATK-Sportler!“

Natürlich bringt die Neuausrichtung auch einige Hürden mit sich, und wird nicht von heute auf morgen umzusetzen sein. Das ist der ATK-Führung bewusst, und deshalb soll die Umstrukturierung ab sofort in allen Schulen beginnen: „Intensive Dehnübungen für die Gelenkigkeit der Beine sind das A und O im neuen ATK, aber auch die richtige Formung der Fußkralle sollte nicht vernachlässigt werden“, so Weiland. Die Prüfungsordnung wurde bereits dahingehend überarbeitet und wird bei einem gemeinsamen Lehrgang schon im Mai vorgestellt. Insbesondere die Griffe, Würfe sowie Reißtechniken mit den Füßen müssen nach der Umstellung auch von erfahrenen ATK-Sportlern sorgfältig neu einstudiert werden, aber auch die Präzision von Zehennervendruck verlangt verstärkte Aufmerksamkeit. Um diesen innovativen Weg auch produkttechnisch zu unterstützen, ist der BAE-Ausrüster DEPICE Kampfsportartikel zur Zeit dabei, neuartige Kampfsandalen zu entwickeln, bei denen die Griffigkeit der Fußsohle und die Zehengelenkigkeit auch im Alltag nicht eingeschränkt werden.

Wer Fragen zur neuen ATK-Ausrichtung hat, kann sich unter info[at]b-a-e.de weitergehend informieren.

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