Doppelregio in Berlin

Am 20. November läutete Jiu-Jitsu-Fachwart Lutz Erdmann (3. Dan) das Budo-Wochenende in Berlin ein. Der kleinen Teilnehmergruppe wurde ein vielseitiges Jiu-Jitsu regioSeminar geboten. In der ersten Hälfte wurden Abwehrtechniken gegen eine Ohrfeige geübt. Hierbei war die Eigensicherung entschieden im Mittelpunkt. Beim Abschluss der Technik sollte immer darauf geachtet werden, dass sich der Angreifer in der Bodenlage befindet. In der zweiten Hälfte wurde mit der Bodenarbeit begonnen: Haltegriffe und Befreiungen daraus beschäftigten hier die Teilnehmer. Als Finale schließlich stand das JJ-Modern Kampfsystem auf dem Programm. Dass ein Jiu-Jitsu Kämpfer auch mal schlagen muss, ist vielen ja bekannt, doch leider wird dieses viel zu wenig geübt. Hier setzte Lutz gekonnt an und präsentierte dynamische Schlagkombinationen mit anschließenden Würfen – die Teilnehmer folgten ihm mit viel Energie. Von dieser Energie war zwar nach Abschluss der vier Lehrgangsstunden nicht mehr allzu viel übrig, aber Schüler und Meister waren mit diesem ersten Teil des Berliner regio-Wochenendes äußerst zufrieden.

Am nächsten Tag ging es dann mit ATK-SV weiter. Einer der Schwerpunkte lag hier bei den Zusatztechniken aus dem ATK-SV Prüfungsprogramm. Nachdem Fachwart Frank Belder (4.Dan) die Teilnehmer u.a. mit Stocktechniken in verschiedensten Variationen überzeugte, setzte Thomas Biefefeldt (1. Dan Fight of Knife) das Seminar mit Messertechniken und der Messer-Pflicht-Kür fort.

Auch im nächsten Jahr wird es Jiu-Jitsu und ATK-SV wieder im Doppelpack geben, dann als eintägiges comboSeminar.

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