ATK für VIPs

Es war nicht der Schnee, vielleicht war es Lustlosigkeit, aber in jedem Fall die Grippewelle, die dafür gesorgt hat, dass von fünf Meistern aus Wuppertal nur zwei auf der Matte standen. Und so war es dann auch im Schülerbereich ein sehr kleiner Teilnehmerkreis. Aber ein besonders wichtiger: Beim ATK regioSeminar West in Wuppertal waren nämlich die Vertreter der vier wichtigen BAE-Gruppen anwesend: wie immer Thomas Beyer und die führende ATKlerin Christine Schwarz aus Wattenscheid. Dann Jannick Holzmann, ein Schüler der Wattenscheider Ajukate-Gruppe, der inzwischen selbst eine kleine Ajukate-Gruppe betreut und sich regelmäßig im ATK ausbilden lässt, sowie Barend Perdok, der auf eine Einstufung hinarbeitet und in Voerde für die neu entstandene ATK-Gruppe verantwortlich sein wird. Diese wird zusammen mit den Wuppertaler Meistern aufgebaut, um möglichst bald auf eigene Füßen zu stehen.

Und was gab es zu lernen? Alles! – Geht ja gar nicht… aber alles wurde zumindest mal angesprochen und gezeigt. Martin Sülz (5. Dan, Fachwart LG West) zeigte zu jedem Gürtelgrad, was gefordert wird und wie es aussehen sollte. Die immer entscheidende Frage „Wann ist ATK ATK?“ stand dabei immer im Vordergrund. Wie sind die Zusatztechniken zu demonstrieren, und wann wird eine Technik zu unrealistisch für echte Selbstverteidigung?

Für die höheren Grade wurde auch an der Wand und gegen mehrere Gegner verteidigt, Nothilfe wurde ebenso behandelt. Nothilfe kann man prima mit Grundtechniken lösen und ist auch für Anfänger ein spannendes, wichtiges Thema. So vergingen die Stunden, und weil sich alle so gut verstehen, werden sie sich beim Survival im Westen wieder sehen. Man freut sich drauf.

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