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Das Survival Seminar am 22. und 23. August 2009 an der Knock bei Emden war ein totaler Erfolg. Gerrit Baltrusch und Jörg Gerdes vom Sporting-Emden richteten dieses erste Survival-Seminar der BAE in Emden aus und begrüßten insgesamt über zwanzig Anhänger des Survival aus den Sportschulen ATKS Blumenthal, Ronin Assault, SDS Wilhelmshaven und dem Sporting Emden. Selbst BAE-Präsidentin Hanna Weiland, EDC-Präsident Norbert Fritz und Survival-Bundeslehrwart Walter Wördemann erschienen zu diesem etwas anderem Wochenende an der Emder Knock.

In den zwei Tagen des Seminars standen die Themen:
– Geocaching
– Fallenbau
– Wildschweingrillen am Spieß
– Schrotflinten schießen auf Tontauben und
– Bootsbau
auf dem Programm.

Ralf Bachmann (l.) stellte professionelle GPS-Geräte zur Verfügung - eine Traumausrüstung für Jörg Gerdes (r.) und seine TeilnehmerGeocaching

Die erste Aufgabe für die Teilnehmer des Seminars war, anhand von verschiedenen Rätselfragen und Koordinaten, 15 Wegpunkte auf ca. 8 km rund um die Knock zu finden und sich zu einem „Schatz“ vorzuarbeiten. Als Hilfsmittel stand den Aktiven hierbei ein GPS-Gerät zur Verfügung, in welches jeweils die Koordinaten für den nächsten Wegpunkt eingtragen werden mussten. Wer aber meint, es sei aufgrund der modernen
Technik ein leichtes gewesen alle Wegpunkte zu finden, der irrt sich. Denn die Gruppen sind mit einem Zeitunterschied von zwei Stunden zwischen der ersten und „letzten“ Gruppe wieder in das Lager zurückgekehrt.

Üm die Vielzahl der benötigten GPS-Geräte sicher zu stellen, wurden von der Firma Optik „Bachmann“ GPS-Geräte der Marke Garmin für die Dauer des Seminars als Leihgabe bereit gestellt. Der Firmeninhaber Ralf Bachmann zeigte großes Interesse an dieser Aktion, da er in seiner Freizeit selbst begeisteter „Geocacher“ ist.

Nochmals vielen Dank für die Ünterstützung!

Fallenbau mit Manfred HallwassFallenbau

In den Abendstunden das ersten Tages, unterwies der Jäger und Fallensteller Manfred Hallwass die Anwesenden im Fallenbau. Hierbei wies er ausdrücklich auf bestehende Sicherheitsvorschriften für Mensch und Tier hin. Vorgestellt wurden verschiedene Fallenarten, solche in den denen ein Tier gefangen und wieder ausgesetzt werden kann, sowie Fallen, welche zum sofortigen Tod eines Tieres führen.

Wildschweingrillen am Spieß

Der Tag wurde mit dem sehnsüchtig erwarteten Wildschweingrillen ausgeleutet. Die durch die täglichen Aktivitäten erschöpften Survivler kräftigten sich an einem knusprigen und gut gewürzten Wildschwein, welches professionell zubereitet wurde, um dann über einem Buchenholzfeuer zu garen.

Delfsail

Als „Verdauungsmarsch“ ging es dann vom Campingplatz zum Schöpfwerk an der Knock um das Feuerwerk der Regatta „Delfsail“ in Delfziel zu betrachten. Nach der Rückkehr zum Lager wurde der Tag mit einem gemütlichen Zusammensein am Lagerfeuer beendet.

Sonntagmorgen: Gymnastik

Üm die müden Knochen am nächsten Morgen in Schwung zu bringen, weckte Jörg G. die Teilnehmer und startete den Tag mit einem kleinen Trainingslauf und einer SV-Einheit auf einem Volleyballfeld. Anschließend konnten die Teilnehmer sich Duschen und eine Stärkung für die kommenden Aktivitäten zu sich nehmen.

Hanna Weiland und Gerrit Baltrusch kurz vor der TontaubenjagdSchrotgewehrschießen am Trapstand

Nach dem Frühstück ging es dann zum Trapstand der Jägerschaft in Emden. Nach einer gründlichen Sicherheitsbelehrung, welche durch Gerrit Baltrusch durchgeführt wurde, hatte jeder Teilnehmer mit dem Schrotgewehr auf 15 Tontauben zu schießen. Nachdem die Standaufsicht den Stand freigegeben hatte und die Versicherungskarten ausgefüllt waren, wurde dann nacheinander in Fünfergruppen auf die Tontauben gezielt, geschossen und nicht immer getroffen, denn auch hier erlebten die Teilnehmer eine kleine

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