Jiu-Jitsu von allen Seiten

Am Samstag, den 22.06.2013, wurde in der Beutwanghalle in Neckarhausen die diesjährige verbandsoffene süddeutsche Meisterschaft ausgetragen. In den Disziplinen Jiu-Jitsu Classic, Jiu-Jitsu Modern, Jiu-Jitsu Bodenkampf, Kampfkunstshow, Selbstverteidigung und diesmal neu: Jiu-Jitsu No Gi traten 98 Starter ihre Wettkämpfe an. Nach der Begrüßung durch den Schirmherr Ortsvorsteher Schwartz begannen auf drei Mattenflächen spannende Vorrunden-Kämpfe in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen im klassischen Jiu-Jitsu. Die Showteams und SV bescherten den Zuschauern Abwechslung und den Kämpfern eine Erholungspause vor ihren Finalkämpfen. Im Anschluss daran durften nun endlich die Neueinsteiger bis zehn Jahre im Bodenkampf auf die Matte und, motiviert durch die vorausgegangenen Kämpfe, ihr Können zeigen. Jiu-Jitsu Modern und Jiu-Jitsu No Gi beendeten die Wettkämpfe dieses Tages. Sie zeigten nochmals andere Seiten dieser Sportart, wobei besonders die diesmal neu in die Meisterschaft aufgenommene Disziplin No Gi auf reges Interesse stieß und spannende Kämpfe die Zuschauer fesselten. Sebastian Kubis vom PTK Geretsried richtete diese Wettkämpfe souverän.

Zum Schluss noch etwas Statistik: Unter Hauptkampfrichter Axel Schultz-Gora (7. Dan Jiu-Jitsu) vom Budo-Gym Augsburg stellte neben dem Ausrichter Gendai Budo Neckarhausen der Budo Club Brombach die meisten Kampfrichter. Die am stärksten vertretene Schule nach Neckarhausen (27 Starts) war der Club PTK Geretsried mit 22 Starts, gefolgt vom German Top Team Reutlingen (verbandsfremd) mit 18 Starts. Auch der Budo Club Brombach, Kampfkunstschule Wolfschlugen und Kung-Fu Schule Nürtingen stellten hervorragende Kämpfer, sodass alle Wettkämpfe bis zum Schluss spannend blieben. Insgesamt wurde auf dieser süddeutschen Meisterschaft auf hohem Niveau gekämpft und am Ende des Tages konnten viele Sieger stolz ihre Pokale bei der Siegerehrung in Empfang nehmen.

Nicht zuletzt dank der Unterstützung vom Mattenrand: Das Küchenteam des Gendai Budo versorgte Kämpfer und Zuschauer an diesem Tag gewohnt routiniert, lecker und vielseitig mit neuer körperlicher Energie und den einen oder anderen auch mit neuer geistiger und seelischer Energie – stets mit einem Lächeln und einem Witz auf den Lippen. Viele helfende Hände von Eltern und Kampfsportlern trugen an diesem Tag zum Gelingen und reibungslosen Ablauf der Meisterschaft bei.

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