Goldener Oktober für BAE Kick-Boxer

Vier Wilhelmshavener gegen den Rest der Welt – kein Problem mit der richtigen Vorbereitung. Beim AFSO Worldcup in Frankfurt waren neben den besten deutschen Kick-Boxern Kämpfer aus England, Frankreich, Schottland, Wales, der Ukraine, Russland, Polen, den USA, der Türkei und Italien am Start. Eine beeindruckende Auswahl an neuen und sehr unterschiedlichen Gegnern, die das BAE-Team aber nicht einschüchtern konnte. Im Angesicht der Weltelite bewährten sich die neuen technischen und taktischen Trainingsmethoden, die Nikolai Dumke seit einiger Zeit mit Erfolg praktiziert. Der Trainer selbst ging mit gutem Beispiel voran und demonstrierte in einem seiner beiden Finalkämpfe, wie man seinen jugendlichen Gegner am Ende alt aussehen lässt. Mit einer gelungenen Mischung aus Erfahrung und Flexibilität holte Nikolai Dumke einen Rückstand gegen ein Mitglied des deutschen Kick-Box-Meisterteams auf und gewann als einziger Kämpfer des Turniers in zwei Schwarzgurtklassen Gold.

Bei den Farbgurten folgten die Teammitglieder dem Beispiel ihres Trainers. Markus Wiemer bewies Ausdauer und sicherte sich nach zahlreichen Kämpfen Gold in zwei Klassen, Katinka Senf gewann Gold in der Farbgurtklasse bis 55 kg. Bei den Schwarzgurten wurde sie eine Klasse höher eingestuft und musste sich dort nur zwei Kämpferinnen aus England und Wales geschlagen geben. Eine Silbermedaille steuerte Oliver Tschammer bei, der in der Fundisziplin „Handfechten“ Spontanität und Humor bewies. Und wenn’s ernst wird, punktet er auch – im Leichtkontakt setzte er sich im Finale gegen den Nationalkämpfer aus Wales durch und verbesserte die Bilanz auf sagenhafte sechs Goldmedaillen. Ein Wochenende, das nicht nur Erfolg und Erfahrung brachte, sondern in Zeiten der Finanzkrise auch ein beruhigendes Edelmetalldepot, das notfalls in die Reisekosten zu den nächsten Meisterschaften investiert werden kann – bombastische Rendite praktisch garantiert.

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