Die sieben Samurai

Dass man mit wenigen viel erreichen kann wissen wir spätestens seit Akira Kurosawas „ Die sieben Samurai“. Und sieben waren es dann auch, die sich intensiv der Schwertkampfkunst in Wuppertal widmeten. Unter der Leitung von Martin Sülz (1. Dan Muso shinden ryu) wurden Iaido und Kenjutsu trainiert und dabei alle Phasen des Schwertkampfes „angeschnitten“.

Um den Umgang mit der Waffe zu festigen, übten die Teilnehmer zuerst Kata aus dem Seitei iai und Omori ryu. Es folgten Partnerübungen, bei denen die Kataelemente praktisch angewandt wurden. Dabei gab es dann Techniken zu den Situationen: Schwert gegen Schwert und unbewaffnet gegen Schwert. Es wurde mit Bokken (Holzschwert ) und später mit Iaito (nicht scharfes Katana) geübt.

Die Teilnehmer lernten, sowohl die eigene als auch die Waffe des Gegners zum Kampf zu nutzen, und es wurde geschnitten, gehebelt und gewürgt. Und man konnte auch mal einen ATKler im Hakama „treffen“. Alles in allem hatten alle viel Spaß, trotz des ein oder anderen Blutergusses – schließlich könnte einem in einem Schwertkampf wirklich Schlimmeres passieren.

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass die Teilnehmer aus verschiedenen Teilen „der Provinz“ kamen (Gütersloh, Bochum, Herbringhausen, Wuppertal) – „Die sieben Samurai“ eben.

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