Erfolgreich gefeuert! Schußwaffenseminar in HH

SchußimpressionenZum ersten expertSeminar der BAE luden Jiu-Jitsu Bundestrainer Jörg Gerdes (4. Dan) und Fachwart Lutz Erdmann (2. Dan Jiu-Jitsu) nach Hamburg ein. Das Thema war ebenso ungewöhnlich wie interessant: Schußwaffen.

Insgesamt 22 Teilnehmer aus Emden, Berlin, Hamburg, Wuppertal, Wilhelmshaven und Delmenhorst folgten der Einladung auf die Schußbahn des Hanseatic Gun Centrum Hamburg, und somit war der Lehrgang – eigentlich für 20 Personen ausgerichtet – mehr als ausgebucht. Sinn und Zweck des Seminars war das Verständnis und Gefühl für die Wirkungsweise von Schußwaffen, das speziell für Pistolenabwehren z.B. im Rahmen der JJ-Prüfungsordnung von hoher Bedeutung ist.

Die Inhalte des Seminars waren schon im ersten Teil vielfältig: Je 25 Schuß feuerte zunächst jeder Teilnehmer aus einer 9mm Pistole und einem Revolver auf der Schießbahn des Hanseatic Gun Club ab. Die Lehrer Michael Schütz und Alfred Reinicke vom Hanseatic Gun Club erklärten dann eindrucksvoll die Wirkungsweise und Funktion der eingesetzten Schußwaffen. Schließlich wurde auf zwei Bahnen mit je vier Schießständen gruppeweise aus rund 15 Metern auf ca. 50×50 cm große Schießscheiben geschossen.

Für die Teilnehmer war der Lehrgang ein Erlebnis der besonderen Art. Allein die Energie, welche beim Abfeuern eine Waffe freigesetzt wird, vermittelte sofort nach dem ersten Schuß eine vollkommen neue Einstellung zur Abwehr von Schußwaffen. Schon die Blicke der Anwesenden untereinander sprachen Bände: „Was für eine Gewalt!“

Nach ca. drei Stunden im Hanseatic Gun Club und einer kurzen Mittagspause ging es ins Dojo des Goshinjutsu Hamburg, wo Björn Haiduk
über Waffengesetz, Waffenbesitz und den Aufbau von Schußwaffen referierte. Bundestrainer Gerdes verteilte im Anschluß noch Informationen zu Schusswaffenangriffen und Bedrohungen in Deutschland gemäß einer BKA-Auswertung von 2005.

Im letzten Drittel des Seminars gingen die Jiu-Jitsu-Meister Jörg Gerdes und Lutz Erdmann schließlich direkt auf die Problematik von Schußwaffenabwehren ein. Mit Softair-Pistolen bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, die Wirkungsweise verschiedener Abwehren realitätsnah zu testen. Mit Schutzbrillen bewaffnet ging es also zur Sache, und alle Teilnehmer waren sich einig: das wird knapp!

Mit dieser explosiven

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