Budo-Benefiz in Bochum

In diesem Jahr setzten sich die Benefiz-Budoka für den Verein „aktion benni & co e.V.“ ein, der die Erforschung der seltenen Krankheit Muskeldystrophie Duchenne fördert. Unterstützt wurden Thomas Beyer und Markus Eßler dabei von den Lehrgangsleitern:

  • Andreas Fiegert, 4. Dan Jiu-Jitsu (Zanshin Delmenhorst, BAE)
  • Holger Dünnebacke, 3. Dan Karate (Okinawa Te, Karate NW e.V.)
  • Jörg Gerdes, 2. Dan Bo Jutsu (Sporting Emden, BAE)
  • Wolfram Kuhn, 1. Dan Judo (Kentai Bochum, NWJV)

Der Lehrgang führte die Teilnehmer wieder einmal durch zahlreiche Disziplinen. Nach dem Aufwärmen wurde zuerst das Judo unterrichtet. Wolfram Kuhn ging dabei auf die Grundtechniken des Judo O-Sote Gari und O-Goshi ein. Hierbei legte er Wert auf die genaue Ausführung der Technik, erklärte aber auch Anwendungsmöglichkeiten in der Selbstverteidigung. Danach begeisterte Jörg Gerdes in gewohnter Art und Weise mit flüssigen Stockabwehren aus dem Bo-Jutsu, wobei er sowohl bewaffnete Abwehren (Stock gegen Stock) als auch waffenlose Abwehrtechniken unterrichtete. Wie immer legte Jörg viel Wert auf die richtigen Winkel der Hebeltechniken und die Stellung zum Partner.

Anschließend ging es weiter mit Holger Dünnebacke und dem Karate. Neben den Grundstellungen zeigte Holger die Grundschläge Oi-Tsuki und Gyaku-Tsuki, sie sowohl im sportlichen Wettkampf als auch in der Selbstverteidigung zum Einsatz kommen können. Zum Ende seiner Einheit wurden dann die Grundschläge mit dem Mawashi-Geri, dem Halbkreisfußtritt, kombiniert. Andreas Fiegert überzeugte mit Jiu-Jitsu Techniken, bei denen er auch Druckpunkte aus dem Kyushu einsetzte. Ferner unterrichtete er Techniken für den Fall, dass man im wahrsten Sinne des Wortes „mit dem Rücken zur Wand“ steht. Hier wurden die für das Jiu-Jitsu so charakteristischen Hebeltechniken dazu verwendet, sich die harte Oberfläche zunutze zu machen, um den Partner vor die Wand zu hebeln und ihn dort zu fixieren – nach der vierten Trainingseinheit war mancher aber auch ganz froh, etwas zum Anlehnen zu haben.

Das Ergebnis der Mühen: Die Teilnehmer bekamen jede Menge nützliches Wissen. Die Lehrgangsleiter bekamen von Markus Eßler ein kleines Geschenk für ihren ehrenamtlichen Unterricht. Die Ausrichter bekamen Lob, Anerkennung und Anregungen fürs nächste Jahr. Und nicht zuletzt bekam der Verein „benni & co e.V.“ 1010 € – wirklich eine gute Sache.

Nähere Informationen zu dem Verein und seiner Arbeit – und natürlich zu seinen Spendenkonten – gibt es unter www.benniundco.de.

Menü schließen