Fernöstlich: Ajukate regioSeminar in Berlin

Um das Ajukate einmal in Berlin vorzustellen, waren Lehrgangsleiter Markus Eßler (2. Dan) und Thomas Beyer (4. Dan) auf Einladung von Frank Belder extra aus dem Ruhrpott angereist. In der Hauptstadt durften sie sich über 21 Teilnehmer freuen, darunter auch viele Dan-Träger der Landesgruppe Ost, die ihre Vielseitigkeit erproben wollten. Für sie ging es nach einer kurzen theoretischen Einführung gleich „rund“: In der Aikido-Einheit lernten die Seminarteilnehmer die Ausweichbewegung Tai Sabaki, die die Grundlage des Aikido bildet und folglich etwas mit einer Drehung zu tun hat. Im Judo standen Wurftechniken für Anfänger und Fortgeschrittene, aber auch Bodentechniken auf dem vollen Programm. Besonders nützlich für Pessimisten: Techniken aus der „Banklage“, mit denen man einen misslungenen Wurf auch dann noch retten kann, wenn der Partner es schafft, sich auf Knien und Händen abzustützen. Auch die Jiu-Jitsu-Einheit gestaltete Thomas Beyer realitätsnah: Er ging auf rechtliche Aspekte der Selbstverteidigung ein und zeigte Techniken, die dem deutschen Notwehrrecht angepasst sind – soll ja hinterher keinen Ärger geben…

Weitere Arbeiten an einer festen Ajukate-Basis erfolgten im Karate, wo Grundlagen von Kihon über Go Hon bis Ippon Kumite sowie das Prinzip des Hikite, der Gegenläufigkeit im Karate, vermittelt wurden. Einige ATK-Grundtechniken sowie freie ATK-Techniken durften natürlich auch nicht fehlen. Zum Ende zeigten die Lehrgangsleiter dann noch die Verbindung der einzelnen Disziplinen in der Selbstverteidigung und machten deutlich, dass im Ajukate jeder seinen eigenen Stil finden und nach seinen Möglichkeiten wachsen kann. Und was man anfängt, soll man auch zu Ende machen: Für die neuen Stilsucher der Landesgruppe Ost wird es sicher auch im Jahre 2012 wieder einen Ajukate-Lehrgang in Berlin geben.

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