Kopf- und Körpereinsatz im Westen

Nicht nur mit vollem Körpereinsatz wurde im Westen das regioSeminar abgehalten, sondern auch mit Köpfchen. Weiterführungs- und Gegentechniken standen bei Martin Sülz (5. Dan) auf dem Programm und da musste man überlegen, erfühlen und umsetzen: Was mache ich, wenn der Gegner sich im Verlauf der Technik wehrt? Wie reagiere ich, wenn etwas misslingt oder etwas Unerwartetes passiert? Martin zeigte aber nicht nur, was in Abwehrtechniken alles schief gehen kann, sondern auch, wie man die Situation wieder rettet und zum Erfolg dreht. Die Essenz der Selbstverteidigung: So lange machen, bis nicht mehr geht. Und so kämpften sich die Teilnehmer von Technik über Gegenwehr zu Weiterführung und der nächsten Technik bis zur Aufgabe des Angreifers.

Den zweiten Teil übernahm Kai Jacobi (4. Dan), der aufzeigte, wie viel Abwehrpotenzial in einzelnen ATK-Techniken steckt. Dabei erfährt man immer sehr schnell, wie wenig Wissen manchmal ausreicht, um vielen verschiedenen Angriffen erfolgreich zu begegnen.

Selbst die Pause wurde kreativ genutzt. Freya Heitland, zur Zeit im Jurastudium, hielt einen kurzen Vortrag über Notwehr und Notwehrrecht. Unter den wachsamen Ohren von Thomas Beyer und Kai Jacobi – beide Rechtsanwälte – konnten Notwehrsituationen besprochen und geklärt werden.

Die Teilnehmer waren sehr zufrieden mit dem angebotenen Programm, das sich vom regulären Training in vielen Dingen abhob. Und – geschwitzt wurde natürlich auch.

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