Letzte Runde: Bilder von Tag 6
06.08.2010 / 23:18
Während die Härtesten vermutlich erst mit der Abschlussparty anfangen, macht der Blog für heute Pause. Wir wollen morgen noch einmal das eine oder andere Highlight auf unsere Art revue passieren lassen und verabschieden uns für heute mit den Bildern des Tages.
Abschiedsparty statt Abschiedsgala
06.08.2010 / 20:22
Die Gala hatten wir diesmal am Anfang – zum Abschluss wird nur noch abgefeiert! Was in diesem Moment im Bonny’s Diner abgeht, lässt sich als überschwängliche Begeisterung und Superlativaustausch beschreiben… und es hat gerade erst begonnen! Denen, die noch bis zur Fun Disco Night durchhalten, wünschen wir eine wilde (und möglichst filmrissfreie) Abschiedsparty, den anderen einen ruhigen Ausklang und denen, die schon unterwegs ins Heimatdojo sind eine sichere Reise und am Wochenende viel Zeit zur Blog-Nachlese! :)
Wirf mich ein letztes Mal… aber nach außen!
06.08.2010 / 16:05
Demokratie bedeutet: Alle können was sagen und Achim Möller entscheidet. Auf diesem Weg wurde vor dem Abschlusstraining von den Campteilnehmern beschlossen, dass das Training heute bis halb vier dauert. Während des Trainings entscheidet Achim Möller, dass alle (also wirklich alle) hüpfen wie die Osterhasen, und dann wird das gemacht, ohne was zu sagen – das ist eben keine Demokratie, sondern das Vertrauen in den Meister, dass schon alles seine Richtigkeit haben wird. Oder das Wissen, dass der sonst ziemlich bissig werden kann – also besser keine T-Shirts mit kurzen Ärmeln tragen. :-)
Christin Senf und Sascha Brückner sind als Kindertrainer nett von Beruf, und wenn einem in diesen Abschnitten der Einheit doch was zustößt, liegt es nur daran, dass man den falschen Partner bei der Vertrauensübung hatte. Andere sind da viel fieser, und warum muss eigentlich immer Arthur* herhalten? Er spielt das Opfer so überzeugend, dass auf Frank Belders Frage „Wollen wir das mal versuchen?“ die ersten Kinder mit „nein…“ antworten. Und wo ist eigentlich Jörg Gerdes, während ein anderer seinen Lieblingspartner quält? Bereitet wohl schon sein eigenes Programm für Arthur vor.
Aber was es auch sein mag, sie stehen es durch, denn Claude Weiland hatte vor dem Training angekündigt, er werde um halb vier wiederkommen und noch ein paar Abschiedsworte sagen. Und er hat nicht zu viel versprochen, es waren wirklich nur ein paar, die sich mit „Ruhm und Ehre, Dank und Anerkennung“ zusammenfassen lassen: den Lehrern, den Schülern, den Helfern – und natürlich den Siegern der historischen ersten Budo-Schwimmmeisterschaft, die ihren Erfolg vermutlich nicht werden wiederholen können, nachdem sie zur Belohnung mit Süßigkeiten vollgestopft wurden. Eine perfide Art, die eigenen Chancen zu verbessern und womöglich mal einen Weiland aufs Treppchen zu bringen – in zwei Jahren wird man sehen, ob diese Taktik aufgeht.
* Sie fragen sich, wer bloß dieser Arthur ist? Lesen Sie unseren Blog von Tag 4.
Und sie bewegen sich doch
06.08.2010 / 12:31
Wenn Alexander von der Groeben glaubt, nach einer langen Trainingswoche könnte man am Ende auch mal ein bisschen auf der Matte sitzen und zuhören, kennt er die BAE aber schlecht – die werden jetzt doch erst richtig warm! Das gilt zumindest für die „Active Kids“, die unter dem Kommando von Nico Weiland über die Matte rasen, die Sandsäcke traktieren, Liegestütze machen und dann blitzartig wieder auf die Füße kommen, um einen gezielten Faustschlag zu platzieren. Und erst ganz am Ende dieser Einheit, die heute ja auch schon die dritte von dieser Sorte ist, hört man schließlich ganz vereinzelt ein schwaches „Ich kann nicht mehr…“
Von der Groeben gefällt an jedem Training übrigens am besten, dass man sich nach getaner Arbeit was Gutes zum Essen gönnen kann. Die Kids dürfen heute Pommes essen gehen – ach, man müsste noch mal Kind sein…
Kein Plan!
06.08.2010 / 10:51
Am letzten Tag ist alles anders – der gewohnte Blick beim Reinkommen nach links auf die Flipchart geht ins Leere. Der tagesaktuelle Plan hängt nicht – und auch sonst nichts -, und schon bricht Orientierungslosigkeit aus. Bis endlich der Chef kommt: „Groß und Klein“ in Dojo 2, Judo hier! Es muss einfach immer einen geben, der einen Plan hat.
Ein ungewohntes Bild dann auch in Dojo 1: Sitzkreis statt Randori. Alexander von der Groebens Rücken lässt gerade noch Angrüßen zu, andere „judoähnliche“ Bewegungen leider nicht. So erzählt der Moderator statt dessen aus seinem bewegten Leben, und nachdem man einander vorgestellt und die bisherigen Wettkampferfolge aufgezählt hat, unterhält man sich auf Augenhöhe und zeigt sich gegenseitig seine Sportverletzungen.
So war’s, und wir wären damit auch zufrieden gewesen, aber für die Sensationsgier der angereisten Medien machen sie dann noch „ein Kämpfchen“, denn der Profi weiß: Man muss seine Kampfkunst auch gut verkaufen können, wenn sich die Gelegenheit bietet, und wenn’s nur der Friesische Rundfunk ist. Na gut, die senden Nachrichten ohne Ton, da seien ihnen ein paar spannende bewegte Bilder gegönnt. Hier sind ja alle Profis.
